Die Idee zur
Rettung des Versuchskreuzers BREMEN kam Dr. Kai Steffen im Herbst 2007. Durch
die Aktivitäten zur Gründung des großen Bremer Technikmuseums Haus der Museen erfuhr der Ingenieur,
daß der ehemalige Versuchskreuzer BREMEN zum Verkauf steht und nahm daraufhin
Kontakt mit dem Eigner auf.
Bei einer
Besichtigung des Schiffes zeigte sich, daß der Eigner den inzwischen mehr als
75 Jahre alten Versuchskreuzer in einem perfekten Zustand erhalten hat:
Lediglich ein paar kleine Umbauten wären notwendig, um die BREMEN in den
Zustand ihrer aktiven Zeit bei der DGzRS zurückzuversetzen.
Der
Versuchskreuzer BREMEN ist der Vorläufer der modernen Seenotrettungskreuzer an
den deutschen Küsten. Er wurde als KONSUL KLEYENSTÜBER 1931 in Bremen gebaut,
1953 zum ersten Seenotkreuzer umgebaut und von der ebenfalls in der Hansestadt
ansässigen Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bereedert.
Es gibt wohl
nur wenige Schiffe auf den Meeren, die typisch bremischer sind als dieser
Kreuzer.
Die BREMEN
stellte als Versuchsschiff Weichen. Sie zeichnet sich aus durch
Was passiert mit der BREMEN?
Der
Versuchskreuzer soll zurück nach Bremen geholt werden. Sobald die
erforderlichen Gelder von 60.000 Euro zusammengekommen sind, kann der Ankauf
erfolgen. Anschließend können ja nach Spendenverlauf die Rückbauten in den
Zustand der 50er Jahre erfolgen. Die gesamten Umbauten dürften als Auftrag an
eine Werft bis zu 500.000 Euro kosten. Wir hoffen natürlich auf kostenlose
Übernahme dieser Umbauten durch die Bremer Werften oder entsprechende
Eigenleistungen von Aktivisten, ähnlich wie bei der Restauration der MS
FRIEDRICH und der MS WELLE.
Die BREMEN
soll Ihren Liegeplatz an der Schlachte erhalten. Dort wird sie für
Besichtigungen offen stehen und Gästefahrten unternehmen. Der Versuchskreuzer
wird in der Bremer Innenstadt aber auch auf maritimen Veranstaltungen wie der Sail oder verschiedenen Sielhafenfesten für die gefahrvolle
Arbeit der Seenotretter werben.
Falls unsere finanziellen Mittel nur zum Ankauf des Schiffes reichen sollten, würde Dr. Klaus Hübotter den Versuchskreuzer BREMEN auch im derzeitigen Zustand auf dem Gelände des Hafenmuseums ausstellen. Die Liegeplätze an der Schlachte müßten dann noch eine Zeit lang warten...
Ein Zukunftstraum ...
Wenn die
BREMEN finanziert ist und noch Spendengelder übrig sind, könnte man über den
Ankauf eines zweiten Seenotrettungskreuzers nachdenken. In spätestens 5 Jahren
dürften die Schiffe der 23m-Klasse ausgemustert werden. Wenn neben der BREMEN
beispielsweise eines dieser Schiffe an der Schlachte läge, könnten Bremer und
Touristen die Fortschritte der Entwicklung zwischen dem ersten Versuchsboot und
einem noch heute aktuellem Seenotkreuzer live erleben.
Ergänzend
dazu wäre eine kleine Seenotausstellung in den Gebäuden der Schlachte optimal,
da dort jederzeit Führungen und Filmvorführungen über das Seenotrettungswerk
stattfänden. Der Vorteil wäre, daß die in der Zentrale der DGzRS notwendigen
Anmeldungen entfallen würden und Touristen sich spontan mit der Seenotrettung
auseinandersetzen und Artikel aus dem BaSAR erwerben könnten.
Die DGzRS als
typisch Bremische Einrichtung dürfte auf diese Weise viele neue Freunde und
Förderer aus der gesamten Bundesrepublik gewinnen.
Wir freuen
uns über jegliche Form der Mithilfe. Geldspenden sind immer willkommen, aber viele
Arbeiten erfordern eine Menge Aktivisten.
Wer Lust auf
folgende Tätigkeiten hat, ist uns willkommen: